Soziale GerechtigkeitWenn direkte Hilfe erforderlich wird

Oftmals lässt sich soziale Gerechtigkeit nur mit direktem Einsatz durchsetzen. Das beginnt bereits in der Schule - der Schutz eines Mobbing-Opfers, die Hilfe zur Integration ausländischer Schüler oder die Übernahme eines schulischen Ehrenamtes sind wichtige Aufgaben, die schon Kinder und Jugendliche übernehmen können, um den Alltag für die anderen Kinder gerechter zu machen. 

Leider liest man in den Zeitungen immer wieder von Fällen, in denen Bürger Zivilcourage gezeigt und sich eingesetzt haben, um Ausländer, Obdachlose oder andere schwache Glieder der Gesellschaft vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen - der sicherlich bekannteste Fall der letzte Zeit war der Geschäftsmann Dominik Brunner, der in München dafür sein Leben lassen musste. Auch solche direkten Eingriffe gehören zur Wahrung der sozialen Gerechtigkeit und sind die Pflicht eines jeden Bürgers, solange er sich dabei nicht selbst in akute Gefahr bringt. Jeder Bürger hat die Pflicht, die Gesellschaft zu schützen, ihr Gerechtigkeit zu geben und aktiv dafür zu sorgen, dass niemand benachteiligt wird - auch, wenn der Akt nur darin besteht, einem Bettler auf der Straße etwas Geld zu geben.